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Jagdaufseher Lehrgang erfolgreich beendet

16 neue Jagdaufseher für Südtirol

 
 Sie werden ein wichtiger Teil der Südtiroler Jagd. Die sechzehn Absolventen des diesjährigen Jagdaufseherlehrgangs freuen sich über die bestandene Prüfung und gehen gut vorbereitet ins Berufsleben.


Nach sechs arbeitsintensiven Monaten haben 16 Männer ihre Ausbildung zum Jagdaufseher abgeschlossen und Anfang September ihre Diplome erhalten.

Schulleiter Michael Baumgartner hatte einen vielseitigen und praxisorientierten Ausbildungs-Lehrgang zusammengestellt: Die Teilnehmer haben Adler und Bartgeier beobachtet, Bärenspuren gefunden und Wolfsspuren gesucht, Spielhähne gezählt und das Alter von Rotwild bestimmt, Hochsitze gebaut und Bäume mit der Motorsäge gefällt, Gesetzeskunde studiert, mit Drohnen gefilmt, medizinische Grundversorgung gelernt und Kommunikation geübt, mit Kindern gearbeitet und Wildbret zerlegt: Fachliches Wissen, handwerkliche Fähigkeiten und soziale Kompetenzen haben sich die Männer im Alter zwischen 21 und 46 Jahren in 850 Stunden Unterricht angeeignet. Aus Ortschaften zwischen Graun und Gsies, Altrei und Wiesen kommend, waren sie seit Mitte Februar in der Forstschule Latemar untergebracht, neben Theorie standen auch 15 Exkursionen und 9 Zähl- und Fangaktionen sowie zahlreiche Übungen, Ausgänge und Wildbeobachtungen auf dem Programm.


 
Schulleiter Michael Baumgartner von der Agentur Landesdomäne zeichnete für die Organisation und Durchführung des Lehrganges verantwortlich. Sichtlich erfreut eröffnete er die feierliche Veranstaltung mit einer gelungenen Vorstellung des Lehrganges.


Von den 19 Kursteilnehmern, die nach einer Aufnahmeprüfung von rund 50 Bewerbern hervorgegangen waren, konnten 16 die anspruchsvolle Ausbildung mit einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung vor kurzem erfolgreich beenden.

 
 "Die Verantwortung der Jagdaufseher wird zunehmend größer." Landesrat Arnold Schuler verwies auf den vielfältigen Aufgabenbereich der zukünftigen Jagdaufseher.

Die Abschlussprüfung, betonte der Direktor des Amtes für Jagd und Fischerei und Vorsitzende der Prüfungskommission Luigi Spagnolli, sei vergleichbar mit einer Hochschulprüfung, was den Umfang und die Vertiefung der Kenntnisse betrifft. Auch Landesrat Arnold Schuler lobte die "vielfältige Ausbildung für diese vielfältige Arbeit". Die Verantwortung für Jagdaufseher als Amtsträger sei zunehmend größer geworden. "Die Jagd", betonte Landesrat Schuler, "ist immer mehr unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu sehen, und auch der Gesellschaft gegenüber ist es wichtig, die Jagd besser zu erklären". Politische Entscheidungen, die getroffen werden müssen, sind durch Monitoring und Zählungen zu belegen.

 
"Die Abschlussprüfung ist mit einer Hochschulprüfung vergleichbar". Als Präsident der Prüfungskommission machte sich Amtsdirektor Luigi Spagnolli ein Bild über den Wissensstand der angetretenen Teilnehmer.

Dieser neunte Ausbildungskurs, unterstrich Landesjägermeister Berthold Marx, sei ein "Neubeginn und ein Wendepunkt", das Berufsbild des Jagdaufsehers sei im Wandel begriffen, er entwickle sich immer mehr zum Fachmann und erfahre auch mehr Anerkennung: "Wir brauchen Jagaufseher dringend und werden sie in Zukunft noch mehr brauchen".

 
 "Der Jagdaufseher wird immer mehr zum Fachmann. Er erfährt immer mehr Anerkennung." Landesjägermeister Berthold Marx unterstrich die Wichtigkeit und den hohen Stellenwert der hauptberuflichen Jagdaufseher für die Südtiroler Jagd.


Landesrat Arnold Schuler gratulierte den Jagdaufsehern zum erfolgreichen Abschluss des Lehrganges und überreichte ihnen das begehrte Diplom.
 

Alex Bergmeister aus Pfunders nahm als erster das begehrte Abschlussdiplom aus den Händen von
Landesrat Schuler entgegen. Als Sohn eines aktiven Jagdaufsehers hatte er bereits vor dem Kurs
einen guten Einblick in den Jagdaufseherberuf.


Patrick Chizzali war der einzige Teilnehmer ladinischer Muttersprache am Lehrgang. Chizzali stammt
aus St. Martin in Thurn.


Johannes Egger aus Unsere Liebe Frau im Walde kehrt bald wieder als Schüler in die Forstschule
Latemar zurück. Egger hat die Aufnahmeprüfung zur Forstwachen-Ausbildung erfolgreich
bestanden.


Auch Thomas Huber stammt aus einer Jagdaufseherfamilie in Teis/Villnöss.


Der begeisterte Hobbyimker Markus Kaiser stammt aus dem Revier St. Johann im Ahrntal. Sein Onkel
war eine Zeit lang als Jagdaufseher tätig.


Kurt Kammerer stammt aus St. Lorenzen und bewirtschaftet dort einen Bauernhof.


Hubert Kerschbaumer stammt aus Feldthurns und kehrt vorerst wieder an seine ursprüngliche
Arbeitsstelle zurück.

   
 Wolfgang Lochmann stammt aus dem südlichsten Landesteil und zwar aus der Gemeinde Altrei. Als
landwirtschaftlicher Vorarbeiter musste er sofort nach Kursende wieder ins Arbeitsleben einsteigen.
 
   
 Auch Hannes Mittermair aus Welsberg hat den Jagdaufseherberuf von seinem Vater in die Wiege
gelegt bekommen. Sein Vater geht demnächst in Pension, Hannes hat das Berufsleben als Jagdaufseher
noch vor sich.
 
   
 Manuel Padöller aus Graun ist der einzige Vinschger Abgänger dieses Jagdaufseher-Lehrganges.  
   
 Moritz Piffrader aus Bruneck nimmt das begehrte Diplom entgegen. Er ist bereits ausgebildeter
Schilehrer und wird als solcher bald wieder am Kronplatz unterwegs sein.
 
   
 Thomas Robatscher aus Neumarkt freut sich sichtlich über das Abschlussdiplom.  
   
 Egon Steiner stammt aus St. Martin Gsies und sorgte dort für eine zuverlässige Zustellung der Post.  
   
 Auch Johannes Telfser aus Meran tritt in die Fußstapfen seines Vaters.  
   
 Ulrich Tratter stammt aus Partschins. Ihn hatten die Kursteilnehmer zum Klassensprecher ernannt.  
   
Michael Überbacher aus Wiesen/Pfitsch war wie alle seine Kollegen mit viel Engagement und Interesse
beim Unterricht dabei.
 
   
   



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