Ligurien: Wolfwilderer verurteilt

Vor kurzem verurteilte das Tribunal von Chiavari in Ligurien einen Wilderer zu sieben Monaten bedingter Haft und zu einer saftigen Geldstrafe. Die Geschichte liest sich spannend. Bereits vor zwei Jahren waren in der Gegend sechs gewilderte Wölfe tot aufgefunden worden: drei Rüden und drei Wölfinnen. Ein gewilderter Wolf lag nehmen einem Straßenwärterhaus. Dem Tier war der Fang abgetrennt worden. Wenig später fiel ein Mann auf, der sich rühmte, Wolfszähne als Amulett zu besitzen. Er trug ein Halsband, welches aus den Zähnen von zwei Wölfen gefertigt war. Dieser Mann erregte den Verdacht der Ordnungshüter. Sie nahmen ihm die Halskette ab und brachten ihn zur Anzeige.
Eine DNA-Analyse überführte schließlich den Täter. Die DNA-Proben aus den Zähnen der Halskette und denen des tot aufgefundenen Wolfes stimmten überein.
Als Tüpfchen auf dem i sorgte die Nachricht, dass der überführte Wilderer Schadensvergütungen von der Provinzverwaltung erhalten hatte, weil angeblich Wölfe mehrere seiner Schafe gerissen hatten.

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