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Newsletter vom 05.04.2012

Gesetzmäßigkeitskontrolle für Landesjagdordnung
Am 23.03.2012 hat der Landesrat für Forstwirtschaft, Landeshauptmann Luis Durnwalder, die vom Landesjagdausschuss ausgearbeitete, neue Landesjagdordnung genehmigt. Am 4. April wurde uns der entsprechende Beschluss übermittelt. Die in der Landesjagdordnung enthaltenen Änderungen sollen den Bedürfnissen der Reviere unseres Landes entgegenkommen.
Vor allem zu den Hegerichtlinien hat sich der Landesjagdausschuss nach Rücksprache in den Bezirken Gedanken gemacht:
• Entschärfung des Jagddruckes im August auf den Rehbock, deshalb Vorverlegung der Rehbockjagd auf den 15. Juni;
• Neue Klasseneinteilung beim Gamswild, um den Schwerpunkt des jagdlichen Eingriffs von der Mittelklasse auf die Jugend- und Altersklasse zu verschieben;
• Außerdem sind einige verwaltungsmäßige Notwendigkeiten eingeführt worden.

Die Landesjagdordnung hat nun eine übersichtlichere Form erhalten, sie wird mit der Veröffentlichung in der Jägerzeitung rechtswirksam. Sie kann bereits jetzt unter diesem link heruntergeladen werden. Die Zeitung befindet sich in Vorbereitung.


Anfechtung Omnibusgesetz vor dem Verfassungsgerichtshof

Einige geänderte Bestimmungen zum Landesjagdgesetz (Omnibusgesetz Nr. 100/11), in Kraft getreten am 4. Jänner 2012, sind von der römischen Regierung vor dem Verfassungsgerichtshof angefochten worden. Leider hat der Verfassungsgerichtshof in letzter Zeit mehrfach Urteile gefällt, welche staatsweit eine ziemlich einheitliche Ausrichtung der Schonzeiten fordern. Grundlage dieser Urteile ist die zum Ausdruck gebrachte Überzeugung des Verfassungsgerichtshofes, dass es sich bei den Schonzeiten primär um ein Umweltanliegen und weniger um eine Jagdfrage handelt, und der Umweltbereich ist laut Überzeugung des Verfassungsgerichtshofes alleinige Kompetenz des Staates.
Die Notwendigkeit wird immer deutlicher, dass die autonomen Kompetenzen unseres Landes neu festgeschrieben oder aber klarer definiert werden müssen. Ansonsten werden die Schwierigkeiten um eine eigenständige jagdliche Reglementierung zunehmen.

Abschussplanung Schalenwild
Heuer wird die Abschussplanung für Schalenwild, also Reh-, Rot- und Gamswild, zusammengelegt, für die Hühnervögel ist ein späterer Termin ins Auge gefasst worden. Die Reviere sind bereits über die Termine (zweite Aprilhälfte) informiert.

Rotwildzählungen
Um die Entwicklung des Rotwildes besser abschätzen zu können, ist heuer in bestimmten als kritisch eingestuften Landesteilen eine zweite Rotwildzählung angesetzt worden. Mit zwei Zählungen lässt sich der Bestand mit Sicherheit besser abschätzen. Es könnte nämlich durchaus sein, dass gebietsweise das Rotwild auch in Abnahme begriffen ist. Die Trenddaten über die Bestandsentwicklung sind für die jagdliche Planung unerlässlich.

Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei
Vor kurzem hat es eine Aussprache mit der Abteilung Forstwirtschaft und dem Amt für Jagd und Fischerei gegeben, in welchem die Ausrichtung der Zusammenarbeit besprochen und festgelegt wurde. Dabei ist auch mitgeteilt worden, dass in den Forstinspektoraten zusätzliches Forstpersonal für jagdliche Aufgaben ausgebildet wird, auf welches das Amt für Jagd und Fischerei bei Notwendigkeit zurückgreifen kann. Der Südtiroler Jagdverband hat seine Bereitschaft zur bestmöglichen Zusammenarbeit wiederholt zum Ausdruck gebracht, wobei der Jagdschutz und die Bewirtschaftung des jagdbaren Wildes hauptsächliche Aufgabe der Jägerschaft bleiben und das Amt für Jagd und Fischerei die Oberaufsicht wahrnehmen wird.

Großraubwild: Eigener Maßnahmenkatalog für Südtirol
Bei der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe für Großraubwild ist von Seiten unseres Verbandes vorgeschlagen worden, dass ein Kriterien- und Maßnahmenkatalog für das Großraubwild, angepasst auf unsere Südtiroler Situation und auf die hiesigen Bedürfnisse, erstellt wird. Dieser Vorschlag des Geschäftsführers ist bei den anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe auf ungeteilte Zustimmung gestoßen. Es muss nämlich anerkannt werden, dass Südtirol andere Voraussetzungen und Bedürfnisse hat als etwa das Trentino. Dort wurde das Bärenprojekt bekanntlich gestartet. Es soll versucht werden, dass dieses südtirolspezifische Programm auch von den zuständigen staatlichen Stellen anerkannt wird.

An der Erstellung des Papiers sollen alle Interessengruppen mitarbeiten dürfen.

Tierschutz und Jagd
Unübersehbar ist die verstärkte Einbringung des aktiven Tierschutzes in die Belange der Jagd. Die gesellschaftliche Entwicklung darf nicht aus dem Auge verloren werden. Vor kurzem ist vereinbart worden, dass die heuer in Südtirol stattfindende Tagung der Internationale Jagdkonferenz das Thema „Weidwerk im Wertewandel“ behandeln soll, um auch neue fachliche und ideologische Grundlagen für eine zukunftsfähige Jagd schaffen zu helfen. Die Tagung wird Mitte Juni 2012 im Sarntal ausgerichtet.

Termine
Die Hegeschauen sind mit Ausnahme jener von Brixen (14. April) bereits erfolgreich abgewickelt worden.

Ein jagdlicher Termin steht demnächst an:
15. Jägerschießen in Ratschings, 13.-14. und 15. April 2012

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