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Wildtiere im Notstand

29.01.2018  Update

Landesrat Schuler gibt grünes Licht für Notstandsfütterung

Der Wildnotstand in den letzten Wochen hat zu teilweise dramatischen Situationen geführt. Nun hat Landesrat Arnold Schuler nach Rücksprache mit Landesjägermeister Berthold Marx und mit seinen zuständigen Ämtern eine Rotwildfütterung in jenen Gebieten, in denen es noch hohe Schneelagen gibt, befürwortet.

Das Amt für Jagd und Fischerei stellt nach einem Ansuchen des Südtiroler Jagdverbandes ein positives Gutachten für jene Reviere aus, in denen es noch außergewöhnlich hohe Schneelagen gibt. Die Reviere, in welchen gefüttert werden soll, müssen die Zustimmung des jeweiligen Grundeigentümers einholen und melden sich dann beim zuständigen Bezirksforstinspektorat. Landesrat Schuler hat zugesichert, dass die Genehmigung dann unverzüglich erteilt wird. Auf diese Weise kann relativ unbürokratisch und schnell ausschließlich mit Heu gefüttert werden.

Der Südtiroler Jagdverband bedankt sich beim Landesrat Arnold Schuler für die Hilfe und beim Amt für Jagd und Fischerei sowie bei den Bezirksforstinspektoraten für die gute und unbürokratische Erledigung des Anliegens.

Einen TV-Bericht zur Fütterung findet sich hier: tvthek.orf.at



24.01.2018

Die ungewöhnlichen Schneemengen haben viele Wildtiere unseres Landes in eine prekäre Situation gebracht.
Die geschwächten Tiere sind vermehrt auch in Siedlungsnähe anzutreffen: Rehe dringen bis in die Hausgärten vor, auch die Rothirsche suchen bei den Höfen und Dörfern nach Nahrung. Dies hat den Jagdverband veranlasst, bei der zuständigen Landesbehörde eine Aufhebung des generellen Fütterungsverbotes für Rotwild zu beantragen, und die Jägerschaft rechnet damit, die Erlaubnis zum Füttern baldmöglichst zu erhalten.
Damit könnten viele Tiere die Zeit der größten Nahrungsknappheit überbrücken.
Die Wildtiere reagieren jetzt besonders sensibel auf Störungen. Wenn sie im hohen Schnee flüchten müssen, verlieren sie in kurzer Zeit viel Energie.
Wildfreundliches Verhalten im Winter ist mit einigen wenigen Regeln leicht umzusetzen. Eine davon ist, in Waldgebieten Wege und Forststraßen nicht zu verlassen und Wälder nicht querfeldein zu durchstreifen. Wenn man auf einer Wanderung Wildtiere erblickt, sollte man sich ihnen nicht nähern. Für große Hunde sind Wildtiere im hohen Schnee jetzt eine leichte Beute, umso mehr gilt in dieser sensiblen Zeit, den Hund an der Leine mitzuführen.
Trotz richtigen Verhaltens muss mit erhöhten Winterausfällen bei Rehen, Hirschen, Gamsen und Steinböcken gerechnet werden. Bleibt zu hoffen, dass nicht ähnlich viel Wild dem Winter zum Opfer fällt wie im Starkwinter 2008/09, als allein in Südtirol knapp 3.000 Stück Fallwild verzeichnet worden sind.

Ein Interview zum Thema Aufhebung des Fütterungsverbots, ausgestrahlt im Frühstücksradio auf RAI Südtirol vom 26.01.2018, finden Sie in der Mediathek auf www.raibz.rai.it zum nachhören.

Ein kurzes Video, das zeigt, wie beschwerlich für Wildtiere die Fortbewegung bei großen Schneemengen ist, finden Sie unten zur Ansicht. Es wurde uns vom Vinschger Bezirksjägermeister Günther Hohenegger zur Verfügung gestellt.




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