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AGJSO fordert aktives Wolfsmanagement

Bericht zur 66. AGJSO-Tagung von 11. bis 13. Oktober 2018 in Mallnitz

Von 11. bis 13. Oktober hielt die Arbeitsgemeinschaft der Jagdverbände des Südostalpenraumes (AGJSO) ihre 66. Tagung in Mallnitz (Kärnten, Österreich) ab. Die AGJSO besteht seit dem Jahr 1952. Seither treffen sich Jägerschaftsfunktionäre und Jäger alljährlich zu einer Tagung in einem anderen Bundesland/Provinz, um über aktuelle jagdliche Themen zu beraten. Dieses Jahr wurde die Tagung von der Kärntner Jägerschaft organisiert und war dem Thema „Leben mit dem Wolf in den Alpen“ gewidmet.

Präsident Dr. Walter Brunner eröffnete die Tagung im Nationalpark-Besucherzentrum und begrüßte die zahlreich erschienenen Ehrengäste, Funktionäre und Delegierten der Mitgliedsverbände sowie die Referenten und Übersetzer.
In seinen Grußworten hielt Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton fest, dass sich die AGJSO durch die exklusiven Tagungsorte und Themen sowie durch das hochklassige Publikum aus hohen Vertretern der benachbarten Jagdverbände auszeichne und er hieß alle in Kärnten willkommen.

Zu Beginn der Referate sprach Paolo Molinari über das Thema „Leben mit dem Wolf: pragmatischer Ansatz notwendig“. Danach informierte Ivan Kos aus Slowenien über „Monitoring des Wolfes – warum und wie?“. Im Anschluss beleuchtete der Kärntner Landesjägermeister Ferdinand Gorton das Thema „Der Wolf in Österreich und die Forderungen an die Politik“.


Am Ende der diesjährigen AGJSO-Tagung verabschiedeten die Vertreter der Mitgliedsverbände folgende Resolution:
Das Phänomen der Rückkehr des Wolfes stellt alle Betroffenen vor große Herausforderungen. Die AGJSO hält zum jetzigen Zeitpunkt eine pragmatische und wissensbasierte Diskussion unter allen Akteuren für wesentlich. Die Zugänge der AGJSO-Mitgliedsländer im Umgang mit Wölfen sind unterschiedlich, die Dynamik der Wolfspopulation veranlasst die AGJSO aber zur gemeinsamen Forderung an die EU, dem Wolf u.a. von Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie zu überstellen. Dies soll rechtzeitig ein zufriedenstellendes Wolfsmanagement gewährleisten, in dem sich die Jagd gern als Partner anbietet. Durch die Notwendigkeit, dies auf internationaler Ebene zu erwirken, hält die AGJSO daher eine bessere finanzielle Ausstattung der FACE (Vertretung von 7 Mio. Jägerinnen und Jägern auf europäischer Ebene) für unabdingbar, um die Anliegen der Jagd noch besser vertreten zu können. 


Für ihre langjährige verdienstvolle Tätigkeit in der AGJSO wurden Ofö. Ing. Walter Kulterer und Mag. Karl Sirowatka von Präsident Dr. Brunner ausgezeichnet und erhielten eine Ehrenurkunde.
Einen gelungenen Abschluss der diesjährigen Tagung bildeten die Besichtigung des Nationalpark Besucherzentrum in Mallnitz sowie ein Ausflug ins Seebachtal zum Stappitzsee bei herrlichem Herbstwetter.

Die nächste AGJSO-Tagung im Jahr 2019 wird voraussichtlich in Görz/Triest stattfinden und von den dortigen Jagdverbänden organisiert.









 

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