Generalversammlung 2011

Die diesjährige Generalversammlung der Revierleiter fand am 10. Mai im Vereinshaus J.B. Runcher, St. Leonhard in Abtei statt.
Wie auch in den letzten Jahren hatten sich fast alle der 145 aktiven Revierleiter zur Generalversammlung im Vereinshaus in St. Leonhard-Abtei eingefunden.
Landesjägermeister Klaus Stocker zog in seinem Bericht Bilanz über die Situation der
Wildtiere und der Jagd in unserem Lande.

Rotwildbewirtschaftung – Eine Herausforderung
Ein Schwerpunkt galt dem Rotwild. Im letzten Jahr wurden in Südtirols Revieren mehr
Hirsche als je zuvor erlegt, nämlich 1144 Geweihträger und 2206 Stück Kahlwild. Mit einem
Rückblick auf die letzten Jahrzehnte zeigt der Landesjägermeister auf, wie sich diese
Wildart in den letzten 60 Jahren in Südtirol behauptet und ausgebreitet hat. Bis 1950
herrschte noch totales Jagdverbot auf Rotwild in unserem Land. In den frühen 60er-Jahren
bemühten sich die Reviere, vor allem im Vinschgau, um eine Anhebung des Bestandes. Die
Hegebemühungen brachten Erfolge. In den 70er-Jahren einigte man sich auf eine
nachhaltige Bejagung. Trotz eines massiven Abschussanstieges breitete sich das Rotwild
über das ganze Land aus. Heute lautet das Gebot, den Bestand nicht weiter anwachsen zu
lassen und gebietsweise zu senken.
An verschiedenen Vergleichskarten zeigte der Landesjägermeister die Zunahme der
Rotwildabschüsse im Laufe der Jahrzehnte.

1970
1980

 1990
 1998